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Gottesfeuer
über den Schatten /  |
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Folie |
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3. der
Schatten
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Der Schatten zum
Licht. Liebe Besucher,
das
neue Licht wirft auch,
wie sollte es anders sein,
seinen
Schatten voraus.
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3-2 |
3-2 |
das Unbeirrbare
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3-2
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Damit Sie sich, wenn dieser Sie
berührt, aber nicht, wie es mir widerfahren ist, ahnungslos zu
sehr in ihn verrennen, sondern ihn auch wirklich als Schatten
von Licht wahrnehmen können, d.h. ihn zwar erkennen können,
aber Ihren Blick unbeirrt auf das Licht lenken, möchte
ich......... dieses Unbeirrte ein wenig in Worte fassen, um auf
diese Weise indirekt den Schatten beschreiben zu können.
Deshalb melde ich mich hierfür etwas persönlicher zu Wort und
mitten in dieser Meditation. Da der Ort der Lichtes der Dialog
ist, setzt der Schatten auch genau da an, sich unbemerkt
auszubreiten. Im Zeitalter des globalen Fachdialogs, in dem
guter, gottoffener Dialog so überlebenswichtig ist, sollten
alle dieses Phänomen kennen.
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in Punkten
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Glauben an die realisierbare gottoffene Mitte
fester Glaube an die Liebe aller Beteiligten
Vertrauen ist hochrangiger als Kontrolle
Jesu Beispiel der beste Weg: Machtverzicht
Fest das Licht im Blick: Gott und seine Macht
Klar den möglichen Missbrauch vor Augen
Beharren im Glauben an das Eines Sinnes
unbedingt alle Positionen artikulieren lassen
alle Motive hervor kehren, notfalls suchen
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keine Polarisierung zulassen oder verschärfen
der Sachlichkeit auf den Grund gehen.
Sich nicht instrumentalisieren lassen
Ganzheitlichkeit des Blickwinkels prüfen
Persönlichkeit nicht mißbrauchen lassen
Sich selber in Frage stellen, an sich arbeiten
echter Wille zur Liebe muß Maßstab sein
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2 |
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Vertrauen
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Unbeirrtes Vertrauen in die
Gottoffene Mitte Das Ziel, die gottoffene Mitte in der
zwischenmenschlichen Seele, verlangt ein unbeirrtes Beharren in
dem Glauben, dass sie in der Tat zwischen Zweien und Dreien und
mehr möglich ist. Ist dieser allgemein artikulierte Glaube da,
dann verlangt es vor allem noch den direkten, konkreten
unerschütterlichen Glauben an die Liebe des anderen Menschen,
der mit mir diese Seelenmitte zwischen uns öffnen will. Das ist
die empfindlichste Stelle,... an der das Licht nicht nur
Schatten wirft, sondern für uns, wenn wir ihn nicht kennen und
nicht wachsam sind, in völlige Dunkelheit geraten kann. Fast
jeder kennt das Sprichwort: „Vertrauen ist gut, Kontrolle
besser." In diesem Fall aber ist Kontrolle nicht besser. Im
Gegenteil verhindert sie vielmehr fundamental schon in sich die
angestrebte Gottoffenheit zwischen Dir und mir. Denn nur wahres
Vertrauen gewährleistet die Echtheit der Liebe des Anderen und
seines Willens zur Gottoffenheit. Vertrauen ist hier eine
unverzichtbare Basis für die freie Entscheidung zu solcher
Haltung und kann durch nichts und Niemanden ersetzt werden.
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3 |
Vertrauensmißbrauch
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3
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Nur die Gottoffenheit selber ist
Schutz Das zwar verständliche Kontrollbedürfnis verhindert
aber zudem eine wirkliche ‚Kontrolle‘. Denn erst die wahre
Gottoffenheit zwischen Zweien oder Dreien ermöglicht das
Gespür für deren Unechtheit. Mit anderen Worten: bevor eine
gemeinsame Gottoffenheit verwirklicht ist, können wir uns
keinen Schutz vor Missbrauch garantieren. Die Kontrollmittel die
wir hätten, würden schon in sich die Gottoffenheit
ausklammern. - und das ist der Punkt. Und zwar ganz übel auf
einer bislang nicht da gewesenen psychologisch subtilen Art und
Weise. Und, wie es scheint, als organisierte, gezielte Strategie
im Kampf um Macht. Gefährlich dabei ist, dass das dennoch
subjektiv in einer bestimmten Weltsicht sich als gut
präsentiert. Aber diese Sicht ist tödlich gegen das Leben
gerichtet.
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4 |
sensibler Prozess
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4
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Der auf seelischer Ebene
erforderliche zwischenmenschliche Prozess, zur Vorbereitung von
Gottoffenheit in gemeinsamer Mitteist in jeder Hinsicht ein
sensibler Prozess und erfordert hohe Aufmerksamkeit und
unvermeidlich auch Leidensbereitschaft, aber er ist und bleibt
der einzige gesellschaftliche Weg. Deshalb
ist der rechte Umgang mit dem Mißbrauch des fundamental so
notwendigen Vertrauens sehr wichtig.Wenn
also eine kleine oder große Gemeinschaft auf der Suche nach
gemeinsamer gelebter Gottoffenheit von solchem Mißbrauch in
eigenen Reihen belastet ist, - und das kommt nicht von außen,
sondern in eigenen Reihen - dann ist, um diesem Phänomen nicht
in die Fänge zu geraten,....Jesu Beispiel der beste Weg.
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Mit Konsequenz
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Er....hat sich in
seinem Vertrauen nicht beirren lassen. Jesus hat sich dafür in
unserer Mitte von uns, um die es ihm so sehr ging, ausschließen
und für sein Vertrauen kreuzigen lassen....... Die Bekundung
seines absoluten Vertrauens in unsere Fähigkeit nach
zwischenmenschlicher Gottoffenheit war Ihm offenkundig
wesentlich wichtiger als Sein mit Machtmitteln bewerkstelligter,
persönlicher Siegeszug in damaliger Gesellschaft.Was liegt von
daher näher, als es ihm konsequent gleich zu tun ? Fest das Licht
im Blick, daran glauben, auch wenn es sich noch nicht zwischen
uns zeigt. Es wird sich als stärker erweisen, wenn wir, wie
er, alles zu geben bereit sind. Klar den
Mißbrauch ins Auge fassen, aber dennoch aneinander glauben.
Sobald zwischen Zweien in einer konkreten Sache zu einem
aktuellen Zeitpunkt die Mitte zu Gott hin offen ist, wird sich
der Mißbrauch kundtun oder auflösen. Jesus hat sogar Judas
sein Vertrauen nicht entzogen.
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gemeinsam ausgraben
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.Festhalten an dem
möglichen Eines-Sinnes und der ehrlichen Absicht der Anderen
und dieses Ziel mit einem linken Auge auf den möglichen
Mißbrauch unbeirrbar nicht aus dem Auge verlieren.Unbedingt
allen Positionen die Möglichkeit einräumen, sich zu
artikulieren und ihnen auch abverlangen sich für alle
verständlich zu artikulieren. Unbeirrt
glauben..., Motive miteinander ausgraben gegebenenfalls
miteinander und gegenseitig in Liebe noch unterschwellige
Positionen und die sie tragenden Motive gleichsam ausgraben, auf
den Tisch holen, denn sie können vorgeschoben, unecht, gespielt
und ein Instrument nicht artikulierter unterwandernder
Positionen und Ziele sein. Derartiges
selbstloses Vorgehen aller Beteiligten ist zwar ohnehin im Sinne
Christi gefordert, wird aber in den erwähnten, belasteten
Gruppierungen besonders wichtig werden. Derlei ist heute gewiß
keine Selbstverständlichkeit, da jeder bewußt und gezielt nur
seine Sache vorkehrt. Womit nicht die erwähnte notwendige
praktische Darlegung der eigenen Position gemeint ist, sondern
das dahinter stehende persönliche Motiv, das nur sich im Blick
hat.
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Polarisierung
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Sich nicht
polarisieren lassen. Die Polarisierung kann sich als das
eigentliche Ziel der unausgesprochenen, unterwandernden Position
herausstellen und von einem nicht Beteiligten herrühren, der
Jemanden mit psychologischen Tricks zum Schaden des Dialogs
instrumentalisiert hat, ohne daß dieser es ahnt. Objektivität,
keine Polarisierung und viel Geduld...Sind die Positionen alle -
und mit ihnen die Motive - wirklich auf dem Tisch ist
Sachlichkeit der nächste Schritt. Die ist auch eigentlich
wieder selbtsverständlich, aber bedarf in diesem Fall
besonderer Achtsamkeit und Anstrengung.Eine
unechte Position läßt sich nicht bis ultimo spielen. Sie wird
einer Objektivität im Endeffekt nicht standhalten. Vor allem
dann nicht, wenn in der Runde in Liebe nach der Wahrheit des
Motivs und der Position aller gesucht wird. Aber solche
Unechtheit kann relativ lange durchhalten. Deshalb ist es sehr
wichtig, daß man nicht, indem man sich zu sehr aufreiben läßt,
aufhört, sachlich miteinander zu reden und somit diese Zeit des
Suchens dann zur stillen Freude der Manipulierer
verkürzt, auf daß das gottgewollte Gute nicht zustande kommen
kann
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Konsens?
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So kann es sehr wohl sein, daß
beispielsweise bei den jüngsten öffentlichen Diskussionen um
die Kath. Kirche (Dominus Jesus, Beratungsschein, Ökumene) das
erwähnte Phänomen bereits erheblich als eigentliche Ursache
zur Unsachlichkeit und Polarisierung beigetragen hat, ohne als
solches erkannt zu sein, weil viele ehrlich Suchende ihm
möglicherweise in die Fänge geraten sind.Es ist denkbar, daß
man von der Heftigkeit der Diskussion bis zu 50% abziehen kann
....und daß der Konsens immer schon weiter war, alsoffenkundig
wurde..! Wer glaubt denn wirklich, daß..?... die deutschen und
alle Christen in so wichtigen Fragen, wie Schutz des Lebens
etwa, aus sich, ohne fremde Manipulation, so unfähig des
christlichen Eines Sinnes sind ?
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Belastung
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Unsere Zeit hantiert wesentlich
sicherer und zielgerichteter als je zuvor mit psychologischen
Manipulationen. Damit läßt sich besser Krieg führen als mit
Waffen. Unter anderem auch, um ganze gesellschaftliche
Gruppierungen zu schwächen oder unterwandern, oder gar von
innen her zu erobern, kurz dahin zu manipulieren, wohin man sie
haben will.Je schwächer der tatsächliche, gelebte, christliche
Glaube wird, umso mehr wird derlei auch an so großen
Gruppierungen, wie der Kirche möglich werden.wenn im Bereich
des so fundamental notwendigen Vertrauens Mißbrauch dazwischen
gerät und in seiner erwähnten subtilen psychologischen Art
nicht erkannt wird, wird er auch in der Kirche und besonders in
ihr zu einer großen Belastung und Prüfung. Deshalb mache ich
so persönlich in dieser allgemeinen Form darauf aufmerksam.
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Sprungbrett
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Es ist ja in aller Welt
offensichtlich, wie schwer es in psychologischer Hinsicht schon
ohne den Mißbrauch ist, eine gemeinsame Gottoffenheit
vorzubereiten. Wenn so etwas noch dazwischen kommt, braucht es
viel Langmut und Geduld und Liebe und Verzeihen...und den festen
Glauben,...dass Hindernisse dazu da sind,ein Sprungbrett zu
Besserem zu werden Besonders schwierig wird es, wenn mehrere
unechte Positionen operieren und einen kompletten unechten
Meinungskampf mit verschiedenen unechten Positionen zugunsten
eines einzigen nicht deklarierten hintergründigen Machtmotivs
inszenieren. Dann können locker durchaus etwa 80-90% der
Beteiligten aus allen Lagern nicht merken, daß sie
instrumentalisiert werden. Für diejenige unter den echten
Positionen, die dem unterwandernden Machtergreifungsmotiv am
ähnlichsten ist, wird dann zudem die größte Unterstützung
inszeniert. Die Verfechtung dieser Position wirkt dann sehr echt
und steuert neben der sonstigen ziellosen Polarisierung die
tatsächliche Richtung, in die sich die Dinge entwickeln,
entscheidend mit.
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Heilmittel
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nicht nur im Bereich des
gegenseitigen Vertrauens gibt es eine Herausforderung. Es kommt
noch eine andere Variante, die des möglichen
Persönlichkeitsmißbrauchs hinzu.Die Tatsache, daß, wie
erwähnt, unter Umständen 80-90% der Beteiligten nicht merken
könnten, daß sie instrumentalisiert werden, hat damit zu tun.
Hier würden ... die klassischen Christlichen Tugenden, richtig
verstanden und gelebt, im Grunde eine fundamentale Abhilfe
schaffen, aber sie werden zur Zeit leider wenig praktiziert und
sind kaum mehr im Bewußtsein verankert. Es wird mehr denn je
notwendig an sich selber zu arbeiten, sich bewußt Gottes
Schulung und Führung im Leben zu stellen und darauf bedacht zu
sein, die guten Seiten des eigenen Charakters zu entwickeln.
Dann wird es uns schneller auffallen, wenn unsere negativen
Züge von Dritten gezielt angestachelt werden, auf dass sie bei
einem Vierten, mir Nahestehenden, negative Wirkung haben und ihm
schaden. Laß ich mich so beeinflussen, bin ich der Übeltäter
und der Verursacher bleibt unerkannt.
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Urknall
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Alle diese Methoden der subtilen
psychologischen Manipulierungen sind eine miese, aber sehr
preiswerte, Machtausübung, die für manch einen zu einem
beliebten verführerischen Spiel werden kann.Derlei
Entwicklungen, haben sicher auch damit zu tun, dass inzwischen
allen klar wird, dass Herrschaft über eine Gesellschaft und
umso mehr der echte innere Zusammenhalt nicht von außen kommend
mit Macht im Menschen bewerkstelligt werden kann. Auch nicht
durch einen weltweit veranstalteten Holocaust aller
Störenfriede oder durch Gen-Manipulation hin zu einer
bestimmten verträglichen Menschenrasse, wie so manche
Machtmenschen das herbeiführen wollen. Warum also nicht
konsequent all das fördern, was dieses innere gottoffen
friedvolle Miteinander ermöglicht und stärkt. Sind es nur
schon wenigstens Zwei in jeder menschlichen Gruppierung, käme
das schon einem Urknall gleich.Es sind offenkundig noch zu wenig
Menschen, die wie Jesus ihre Zeit und Energie konsequent nicht
mehr mit anderen unsinnigen Machtbestrebungen verschwenden.
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das Motiv
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Alle erwähnten Punkte sollten
unter einem wichtigen Vorzeichen verstanden werden: das Motiv,
der Geist, der Wille zur Liebe sind entscheidend und weitaus
weniger die Chemie. Auch mit Hilfe von korrekten Abläufen,
Protokollen ist, wenngleich das wichtig ist, keine Gewähr für
Echtheit und kein Schutz gegen Mißbrauch gegeben. Der
erkennbare Wille zur Liebe hingegen und das artikulierte Motiv
für das Eines-Sinnes, das in Liebe immer wieder neu aufeinander
zu gehen, das gesamte WIE sind wichtigere Grundlage. Vor allem
aber braucht es die Bereitschaft wie Jesus für eine gemeinsam
gottoffene Mitte in menschlicher Gesellschaft alles, die
Karriere, den guten Ruf etc. zu riskieren.Zugegeben, der Griff
zur Macht erscheint vordergründig leichter. Ist es aber absolut
nicht. Ich sag es mal überspitzt: die Bereitschaft füreinander
um solcher Ziele willen zu sterben, ist leichter. Sie ist
zielgerichteter, liebender, entspannender, ehrlicher. Wirklich
sterben werden wir nämlich erst, wenn Gott dies zuläßt. Und
dann ist es sowieso an der Zeit. Jedenfalls ................
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der Schlüssel
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.....ist es besser mit einem Auge
in diesen Himmel Zwischen Uns, als mit zwei in einen neuen
Holocaust.Der weltweite Holocaust, jedenfalls, der dann
eintritt, wenn nicht ausreichend viele zu solch ganzer Hingabe
für Gottoffenheit in der Seelenmitte der Gesellschaft hier und
jetzt bereit sind, der wird um ein vielfaches schwerer sein. Es
braucht heute neue soziale ‚Märtyrer‘, die um dieser
Gegenwart Gottes willen in unserer Gesellschaft der Macht als
Ersatz für Vertrauen eine konsequente Absage erteilen und dem
Vertrauen ‚Häuser‘, ‚Lebensräume‘ bauen.. Das Ziel der
christlichen Moral liegt nicht in weiter Ferne und gilt nicht
nur meinem Wohlergehen oder ‚in den Himmel kommen‘. Dieses
Ziel liegt hier und jetzt in Gott und hier und jetzt in unserer
möglichen gemeinsamen Beziehung zu ihm.
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ein Lernprozess
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Noch sind wir eher aus Egoismus
moralisch gut. Weil jeder für sich selber ersehnt, daß die
Gemeinschaft in der er lebt, gesund und in Frieden lebt. Oder
wir sind es, um nach dem Tod ‚in den Himmel zu kommen‘, oder
weil anderes Verhalten strafrechtliche Folgen hat. Nichts gegen
diese auch notwendigen Motive. Sie sind besser als nichts, aber
sie tragen nicht wirklich und auf Dauer.Tragen kann nur Gott
selber in unserer Mitte. Und das bedeutet die Konsequenz Jesu:
für den Lebensraum Gottes in der Mitte der Menschheit
absolutkonsequent auf ein Herbeiführen durch Macht von außen
verzichten.Die Konzentration darauf ist schon alleine deshalb so
vorrangig, weil es bereits ein weiter Weg ist, das eigene
charakterbedingte Machtgebahren erkennen zu können, um wieviel
mehr wird es kosten, soziale Machtstrukturen zugunsten echten
seelischen Zusammenhalts zu überwinden. Vielleicht wird man
später einmal sagen, wie war es doch noch friedlich und schön,
als noch echte Meinungen und echter Glaube einander gegenüber
standen. Ich denke, wir können dazu beitragen, daß es soweit
nicht kommt. Offenkundig fehlt unserem gemeinsamen
Glaubensvollzug etwas, das das verhindern kann. Wir sollten
diesem Mangel auf die Spur kommen.
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Folie |
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Gottesfeuer
Autorin / Info |
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groß |
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die
Autorin |
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...so fing es an - die Kunst als Lehrmeisterin
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Die Autorin ?
In der Präsentation heißt es an einer Stelle: „Was hier
zur Sprache kommt, entspringt einer Beobachtung und Erfahrung
schon vorhandenen Lebens unter Christen und anderen Glaubenden
weltweit, welches diesen Schluß nahelegt." Das Leben
selber also, Gott, der es ermöglicht und die Menschen, die es
so gelebt haben und mich haben mitleben und miterleben lassen,
sind der eigentliche Autor dessen, was hier zum Ausdruck
kommt.Dannaber war es vor allem die Kunst selber, die sich bei
der Reflexion über das Erlebte zu einer ungewöhnlichen
Lehrmeisterin herausgeschält hat. Auf der Suche nach
bildnerischen Mitteln, das, insbesondere in der Seele Erlebte,
zu artikulieren und sichtbar zu machen, zeigte sich, daß die
Ergebnisse - und zu ihrer Realisierung gehörte vor mir selber
auch einiger Mut - das Erlebte um vieles klarer ins
Bewußtsein heben konnten, als es ohne die Bilder möglich
gewesen wäre. Ich habe praktisch malend etc. über Erspürtes
und Erlebtes nachgedacht.
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Bildsprache für Glaubensvollzug
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Wie sollte es
zunächst einmal anders sein, als daß ich als Künstlerin
danach trachte, persönliche Erfahrungen und Beobachtungen in
eine Bildsprache zu bringen, zumal wenn sie so durchschlagend
sind, wie das, was ich unter Christenmenschen für mein Leben
Umwälzendes erfahren durfte. Daß derartig künstlerisches
Bemühen wiederum rückwirkend mich belehren würde, auf daß
die Erfahrungen mit noch mehr Bewußtheit sich wiederholen
könnten, das hatte ich nicht erwartet. Doch da es so ist,
fragt sich in der Tat, wer hier die Autorin ist. So hatte mein
Erlebnis zur Folge, mich - ob ich es wollte oder nicht - als
Autorin in Sachen Glaubensvollzug betätigen zu müssen, um
das mit den Mitteln der Kunst so entdeckte für eine
Allgemeinheit zu formulieren. Die Kunst als Mittel der
Forschung? Heute nach vielen Jahren wird deutlich, dass die
Kunst für mich im Wesentlichen ein Instrument der Forschung
war, deren geisteswissen-schaftliche Ergebnisse heute eine
verblüffende Bestätigung aus der Naturwissenschaft erfahren.
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3
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Kongruent
mit naturwissenschaftlichen Erkenntnissen
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Doch zuvor galt es geduldig in
langjähriger Arbeit und neben einem Brotberuf aus mir heraus
nach geeigneten Wegen zu suchen, all das, was mir also ganz
wesentlich durch die Kunst an Erkenntnis über das mir
vermitttelte neue Leben zugewachsen ist, auch - und natürlich
wiederum mit ihren Mitteln - weitergeben zu können......, ein
in meiner Situation nicht weniger steiniges Unterfangen als mit
meiner direkten bildhauerischen Tätigkeit. Direkte
bildhauerische Tätigkeit...... ? Als Kunst waren z.B. die
ersten stilisierten Serienskizzen wenig überzeugend. Sie
wirkten bestenfalls wie eine unfertige mathematische Formel, die
ich für spätere Arbeit vorab zu entwickeln schien. Alles
andere bot sich der Aussenwelt eher wie ein scheinbar wenig
begabtes künstlerisches Chaos dar mit vielen Versuchen,
Anfängen und Abbrüchen auf der Suche nach der richtigen
Bildsprache für noch wenig Erforschtes aber meinerseits
deutlich Gespürtes. Mit dem jetzt in Arbeit befindlichen Buch
erfahren Sie, dass ich mit dieser künstlerischen Forschung
nicht nur so ausreichend fündig geworden bin, dass die
Weitergabe möglich wird, sondern dass auch andere
wissenschaftliche Disziplinen, die völlig getrennt von meiner
Forschung sich entwickelt haben, meine Ergebnisse überraschend
bestätigen und, ergänzt durch meinen Teil, einen Schritt
weitergeführt werden können.
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Studien und persönliche
Voraussetzungen
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Bildhauerein?
Ja, das ist mein Hauptstudium.
.....mit Grafik im Nebenfach, später Malerei,
Glasschneidearbeiten etc. in Eigenregie und schließlich
PC-Malerei/Grafik/Layout auch in Eigenregie für das hier
begonnene Projekt. Es schien als hätte ich für dieses Projekt
und zur Entfaltung meiner natürlichen Begabungen schon immer
auf den PC gewartet. Wie Sie sehen ist es so weit. Neben der
Forschung und den das Projekt auslösenden Lebens-erfahrungen
gab es wichtige ergänzende, zum Teil in Eigenregie theologische
und psychologische Studien. Doch Erfahrungen und Studien wären
zwangsläufig erfolglos geblieben, wenn ich nicht von Gott mit
einigen veranlagungsbedingten Fähigkeiten ausgestattet worden
wäre, ohne die ich den Anstoß zu einem solchen Projekt nicht
hätte beantworten können. So z.B. handwerkliches Geschick in
fast alle Richtungen, PC-technische Fähigkeiten,
eigenständiges Lernen etc.........
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Erfahrungen - der Anfang des
Gottesfeuerprojekts.
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Mit Hilfe dieser praktischen und
charakterlicher Fähigkeiten war ich auch so weit ‚einsiedlertauglich‘,
dass ich einen solchen Weg beschreiten konnte. Denn das erwies
sich streckenweise als notwendige Voraussetzung. Eine Forscherin
die Neuland betreten muß, und dort Erfahrungen sammeln soll,
muß auch alleine klar kommen können. Meine Glaubens- und
Lebenserfahrungen, in verschiedensten Lebenswelten, wie
Missionskloster, Kunststudium, kirchlicher Dienst, Bürodienst
im Verwaltungs- Fernmeldewesen und Wirtschaft, Pfarrgemeinden,
neue geistliche Bewegungen, waren von daher die wichtigste
Voraussetzung für das Projekt. Und hier war es insbesondere
eine der Bewegungen, die mich schon sehr früh in meinem Leben
um 180 Grad gedreht und dieses Projekt verursacht hat. Das Feuer
von dem ich spreche, hat hier seinen Anfang genommen. So stetig
es auch im Stillen wächst, als Künstlerin kann man unmöglich
darüber schweigen.Die Fokolarbewegungmit ihrer tiefgreifenden
Verwirklichung von christlicher Gemeinschaft hat auf diesem
Hintergrund letztlich erst mein Forschungsergebnis ermöglicht.
Sie
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die geistige Heimat
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hat, wie der Name sagt, mit Feuer
zu tun hat. Das Fokolar, der Herd, die familiäre Feuerstelle,
eine Bezeichnung, die in ihrer italienischen Fassung weltweit
für die Bewegung als Name beibehalten worden ist. Das
Gottesfeuer des Homepagetitels bezieht sich auf das besondere
Miteinander . Begonnen hat hier in der Mitte von Menschen
wahrlich mehr als eine ‚Bewegung‘, das, gleichwohl so
bezeichnet und in der katholischen Kirche enstanden und
beheimatet, heute weltweit und interkonfessionell sich
entfaltet.Und überall sein beginnendes Feuer hinterläßt
Grundsätzlich bin ich von daher und wegen meiner
schöpferischen Ader verwurzelt in dieser
schöpferisch-katholischen Lebensweise und bin überzeugt davon,
daß wir Menschen aller Konfessionen den einen Gott in unserer
Mitte finden können und auch finden werden. Ich betrachte das
ganz wesentlich als eine Frage der fortschreitenden
psychologischen Entwicklung durch den Schlüssel der
übernatürlichen Liebe. Denn wo anders sind wir
erlösungsbedürftig? Wo wollen wir empfängnisfähig werden,
wenn nicht im Raum unserer Seele, einzeln und insbesondere
gemeinsam? Einzeln haben wir schon gute traditionelle Übung,
gemeinsam...da haben wir noch ein paar harte Nüsse....eh daß
Gott zwischen uns europaweit, weltweit so recht ans Handeln
kommen kann.Sehen Sie dazu auch unter Menü >> Eli Schalom
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