Gottesfeuer über den Schatten /
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groß klein  
0 0 3. der Schatten   0
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Der Schatten zum Licht. Liebe Besucher, 
das neue Licht wirft auch, wie sollte es anders sein, seinen Schatten voraus.

3-2 3-2 das Unbeirrbare 3-2
    punkt03-2.jpg (72812 Byte) Damit Sie sich, wenn dieser Sie berührt, aber nicht, wie es mir widerfahren ist, ahnungslos zu sehr in ihn verrennen, sondern ihn auch wirklich als Schatten von Licht wahrnehmen können, d.h. ihn zwar erkennen können, aber Ihren Blick unbeirrt auf das Licht lenken, möchte ich......... dieses Unbeirrte ein wenig in Worte fassen, um auf diese Weise indirekt den Schatten beschreiben zu können. Deshalb melde ich mich hierfür etwas persönlicher zu Wort und mitten in dieser Meditation. Da der Ort der Lichtes der Dialog ist, setzt der Schatten auch genau da an, sich unbemerkt auszubreiten. Im Zeitalter des globalen Fachdialogs, in dem guter, gottoffener Dialog so überlebenswichtig ist, sollten alle dieses Phänomen kennen.
1 1 in Punkten 1
    info01.JPG (72458 Byte)  Glauben an die realisierbare gottoffene Mitte
fester Glaube an die Liebe aller Beteiligten
Vertrauen ist hochrangiger als Kontrolle
Jesu Beispiel der beste Weg: Machtverzicht
Fest das Licht im Blick: Gott und seine Macht
Klar den möglichen Missbrauch vor Augen
Beharren im Glauben an das Eines Sinnes
unbedingt alle Positionen artikulieren lassen
alle Motive hervor kehren, notfalls suchen
keine Polarisierung zulassen oder verschärfen
der Sachlichkeit auf den Grund gehen. 
Sich nicht instrumentalisieren lassen
Ganzheitlichkeit des Blickwinkels prüfen
Persönlichkeit nicht mißbrauchen lassen
Sich selber in Frage stellen, an sich arbeiten
echter Wille zur Liebe muß Maßstab sein
2 2 Vertrauen   2
    info02.jpg (99624 Byte) Unbeirrtes Vertrauen in die Gottoffene Mitte Das Ziel, die gottoffene Mitte in der zwischenmenschlichen Seele, verlangt ein unbeirrtes Beharren in dem Glauben, dass sie in der Tat zwischen Zweien und Dreien und mehr möglich ist. Ist dieser allgemein artikulierte Glaube da, dann verlangt es vor allem noch den direkten, konkreten unerschütterlichen Glauben an die Liebe des anderen Menschen, der mit mir diese Seelenmitte zwischen uns öffnen will. Das ist die empfindlichste Stelle,... an der das Licht nicht nur Schatten wirft, sondern für uns, wenn wir ihn nicht kennen und nicht wachsam sind, in völlige Dunkelheit geraten kann. Fast jeder kennt das Sprichwort: „Vertrauen ist gut, Kontrolle besser." In diesem Fall aber ist Kontrolle nicht besser. Im Gegenteil verhindert sie vielmehr fundamental schon in sich die angestrebte Gottoffenheit zwischen Dir und mir. Denn nur wahres Vertrauen gewährleistet die Echtheit der Liebe des Anderen und seines Willens zur Gottoffenheit. Vertrauen ist hier eine unverzichtbare Basis für die freie Entscheidung zu solcher Haltung und kann durch nichts und Niemanden ersetzt werden.
3 3 Vertrauensmißbrauch 3
    info03.jpg (87389 Byte) Nur die Gottoffenheit selber ist Schutz Das zwar verständliche Kontrollbedürfnis verhindert aber zudem eine wirkliche ‚Kontrolle‘. Denn erst die wahre Gottoffenheit zwischen Zweien oder Dreien ermöglicht das Gespür für deren Unechtheit. Mit anderen Worten: bevor eine gemeinsame Gottoffenheit verwirklicht ist, können wir uns keinen Schutz vor Missbrauch garantieren. Die Kontrollmittel die wir hätten, würden schon in sich die Gottoffenheit ausklammern. - und das ist der Punkt. Und zwar ganz übel auf einer bislang nicht da gewesenen psychologisch subtilen Art und Weise. Und, wie es scheint, als organisierte, gezielte Strategie im Kampf um Macht. Gefährlich dabei ist, dass das dennoch subjektiv in einer bestimmten Weltsicht sich als gut präsentiert. Aber diese Sicht ist tödlich gegen das Leben gerichtet.
4 4  sensibler Prozess 4
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Der auf seelischer Ebene erforderliche zwischenmenschliche Prozess, zur Vorbereitung von Gottoffenheit in gemeinsamer Mitteist in jeder Hinsicht ein sensibler Prozess und erfordert hohe Aufmerksamkeit und unvermeidlich auch Leidensbereitschaft, aber er ist und bleibt der einzige gesellschaftliche Weg. Deshalb ist der rechte Umgang mit dem Mißbrauch des fundamental so notwendigen Vertrauens sehr wichtig.Wenn also eine kleine oder große Gemeinschaft auf der Suche nach gemeinsamer gelebter Gottoffenheit von solchem Mißbrauch in eigenen Reihen belastet ist, - und das kommt nicht von außen, sondern in eigenen Reihen - dann ist, um diesem Phänomen nicht in die Fänge zu geraten,....Jesu Beispiel der beste Weg.

5 5 Mit Konsequenz 5
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Er....hat sich in seinem Vertrauen nicht beirren lassen. Jesus hat sich dafür in unserer Mitte von uns, um die es ihm so sehr ging, ausschließen und für sein Vertrauen kreuzigen lassen....... Die Bekundung seines absoluten Vertrauens in unsere Fähigkeit nach zwischenmenschlicher Gottoffenheit war Ihm offenkundig wesentlich wichtiger als Sein mit Machtmitteln bewerkstelligter, persönlicher Siegeszug in damaliger Gesellschaft.Was liegt von daher näher, als es ihm konsequent gleich zu tun ? Fest das Licht im Blick, daran glauben, auch wenn es sich noch nicht zwischen uns zeigt. Es wird sich als stärker erweisen, wenn wir, wie er, alles zu geben bereit sind. Klar den Mißbrauch ins Auge fassen, aber dennoch aneinander glauben. Sobald zwischen Zweien in einer konkreten Sache zu einem aktuellen Zeitpunkt die Mitte zu Gott hin offen ist, wird sich der Mißbrauch kundtun oder auflösen. Jesus hat sogar Judas sein Vertrauen nicht entzogen.

6 6 gemeinsam ausgraben  6
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.Festhalten an dem möglichen Eines-Sinnes und der ehrlichen Absicht der Anderen und dieses Ziel mit einem linken Auge auf den möglichen Mißbrauch unbeirrbar nicht aus dem Auge verlieren.Unbedingt allen Positionen die Möglichkeit einräumen, sich zu artikulieren und ihnen auch abverlangen sich für alle verständlich zu artikulieren. Unbeirrt glauben..., Motive miteinander ausgraben gegebenenfalls miteinander und gegenseitig in Liebe noch unterschwellige Positionen und die sie tragenden Motive gleichsam ausgraben, auf den Tisch holen, denn sie können vorgeschoben, unecht, gespielt und ein Instrument nicht artikulierter unterwandernder Positionen und Ziele sein. Derartiges selbstloses Vorgehen aller Beteiligten ist zwar ohnehin im Sinne Christi gefordert, wird aber in den erwähnten, belasteten Gruppierungen besonders wichtig werden. Derlei ist heute gewiß keine Selbstverständlichkeit, da jeder bewußt und gezielt nur seine Sache vorkehrt. Womit nicht die erwähnte notwendige praktische Darlegung der eigenen Position gemeint ist, sondern das dahinter stehende persönliche Motiv, das nur sich im Blick hat.

7 7 Polarisierung 7
    info07.jpg (100217 Byte) Sich nicht polarisieren lassen. Die Polarisierung kann sich als das eigentliche Ziel der unausgesprochenen, unterwandernden Position herausstellen und von einem nicht Beteiligten herrühren, der Jemanden mit psychologischen Tricks zum Schaden des Dialogs instrumentalisiert hat, ohne daß dieser es ahnt. Objektivität, keine Polarisierung und viel Geduld...Sind die Positionen alle - und mit ihnen die Motive - wirklich auf dem Tisch ist Sachlichkeit der nächste Schritt. Die ist auch eigentlich wieder selbtsverständlich, aber bedarf in diesem Fall besonderer Achtsamkeit und Anstrengung.Eine unechte Position läßt sich nicht bis ultimo spielen. Sie wird einer Objektivität im Endeffekt nicht standhalten. Vor allem dann nicht, wenn in der Runde in Liebe nach der Wahrheit des Motivs und der Position aller gesucht wird. Aber solche Unechtheit kann relativ lange durchhalten. Deshalb ist es sehr wichtig, daß man nicht, indem man sich zu sehr aufreiben läßt, aufhört, sachlich miteinander zu reden und somit diese Zeit des Suchens dann zur stillen Freude der  Manipulierer  verkürzt, auf daß das gottgewollte Gute nicht zustande kommen kann
8 8 Konsens? 8
    info08.jpg (75616 Byte) So kann es sehr wohl sein, daß beispielsweise bei den jüngsten öffentlichen Diskussionen um die Kath. Kirche (Dominus Jesus, Beratungsschein, Ökumene) das erwähnte Phänomen bereits erheblich als eigentliche Ursache zur Unsachlichkeit und Polarisierung beigetragen hat, ohne als solches erkannt zu sein, weil viele ehrlich Suchende ihm möglicherweise in die Fänge geraten sind.Es ist denkbar, daß man von der Heftigkeit der Diskussion bis zu 50% abziehen kann ....und daß der Konsens immer schon weiter war, alsoffenkundig wurde..! Wer glaubt denn wirklich, daß..?... die deutschen und alle Christen in so wichtigen Fragen, wie Schutz des Lebens etwa, aus sich, ohne fremde Manipulation, so unfähig des christlichen Eines Sinnes sind ?
9 9 Belastung 9
    info09.jpg (80759 Byte) Unsere Zeit hantiert wesentlich sicherer und zielgerichteter als je zuvor mit psychologischen Manipulationen. Damit läßt sich besser Krieg führen als mit Waffen. Unter anderem auch, um ganze gesellschaftliche Gruppierungen zu schwächen oder unterwandern, oder gar von innen her zu erobern, kurz dahin zu manipulieren, wohin man sie haben will.Je schwächer der tatsächliche, gelebte, christliche Glaube wird, umso mehr wird derlei auch an so großen Gruppierungen, wie der Kirche möglich werden.wenn im Bereich des so fundamental notwendigen Vertrauens Mißbrauch dazwischen gerät und in seiner erwähnten subtilen psychologischen Art nicht erkannt wird, wird er auch in der Kirche und besonders in ihr zu einer großen Belastung und Prüfung. Deshalb mache ich so persönlich in dieser allgemeinen Form darauf aufmerksam.
10 10 Sprungbrett  10
    info10.jpg (96763 Byte) Es ist ja in aller Welt offensichtlich, wie schwer es in psychologischer Hinsicht schon ohne den Mißbrauch ist, eine gemeinsame Gottoffenheit vorzubereiten. Wenn so etwas noch dazwischen kommt, braucht es viel Langmut und Geduld und Liebe und Verzeihen...und den festen Glauben,...dass Hindernisse dazu da sind,ein Sprungbrett zu Besserem zu werden Besonders schwierig wird es, wenn mehrere unechte Positionen operieren und einen kompletten unechten Meinungskampf mit verschiedenen unechten Positionen zugunsten eines einzigen nicht deklarierten hintergründigen Machtmotivs inszenieren. Dann können locker durchaus etwa 80-90% der Beteiligten aus allen Lagern nicht merken, daß sie instrumentalisiert werden. Für diejenige unter den echten Positionen, die dem unterwandernden Machtergreifungsmotiv am ähnlichsten ist, wird dann zudem die größte Unterstützung inszeniert. Die Verfechtung dieser Position wirkt dann sehr echt und steuert neben der sonstigen ziellosen Polarisierung die tatsächliche Richtung, in die sich die Dinge entwickeln, entscheidend mit.
11 11 Heilmittel 11
    info11.jpg (95602 Byte) nicht nur im Bereich des gegenseitigen Vertrauens gibt es eine Herausforderung. Es kommt noch eine andere Variante, die des möglichen Persönlichkeitsmißbrauchs hinzu.Die Tatsache, daß, wie erwähnt, unter Umständen 80-90% der Beteiligten nicht merken könnten, daß sie instrumentalisiert werden, hat damit zu tun. Hier würden ... die klassischen Christlichen Tugenden, richtig verstanden und gelebt, im Grunde eine fundamentale Abhilfe schaffen, aber sie werden zur Zeit leider wenig praktiziert und sind kaum mehr im Bewußtsein verankert. Es wird mehr denn je notwendig an sich selber zu arbeiten, sich bewußt Gottes Schulung und Führung im Leben zu stellen und darauf bedacht zu sein, die guten Seiten des eigenen Charakters zu entwickeln. Dann wird es uns schneller auffallen, wenn unsere negativen Züge von Dritten gezielt angestachelt werden, auf dass sie bei einem Vierten, mir Nahestehenden, negative Wirkung haben und ihm schaden. Laß ich mich so beeinflussen, bin ich der Übeltäter und der Verursacher bleibt unerkannt.
12 12 Urknall 12
    info12.jpg (90015 Byte) Alle diese Methoden der subtilen psychologischen Manipulierungen sind eine miese, aber sehr preiswerte, Machtausübung, die für manch einen zu einem beliebten verführerischen Spiel werden kann.Derlei Entwicklungen, haben sicher auch damit zu tun, dass inzwischen allen klar wird, dass Herrschaft über eine Gesellschaft und umso mehr der echte innere Zusammenhalt nicht von außen kommend mit Macht im Menschen bewerkstelligt werden kann. Auch nicht durch einen weltweit veranstalteten Holocaust aller Störenfriede oder durch Gen-Manipulation hin zu einer bestimmten verträglichen Menschenrasse, wie so manche Machtmenschen das herbeiführen wollen. Warum also nicht konsequent all das fördern, was dieses innere gottoffen friedvolle Miteinander ermöglicht und stärkt. Sind es nur schon wenigstens Zwei in jeder menschlichen Gruppierung, käme das schon einem Urknall gleich.Es sind offenkundig noch zu wenig Menschen, die wie Jesus ihre Zeit und Energie konsequent nicht mehr mit anderen unsinnigen Machtbestrebungen verschwenden.
13 13 das Motiv 13
    info13.jpg (94142 Byte) Alle erwähnten Punkte sollten unter einem wichtigen Vorzeichen verstanden werden: das Motiv, der Geist, der Wille zur Liebe sind entscheidend und weitaus weniger die Chemie. Auch mit Hilfe von korrekten Abläufen, Protokollen ist, wenngleich das wichtig ist, keine Gewähr für Echtheit und kein Schutz gegen Mißbrauch gegeben. Der erkennbare Wille zur Liebe hingegen und das artikulierte Motiv für das Eines-Sinnes, das in Liebe immer wieder neu aufeinander zu gehen, das gesamte WIE sind wichtigere Grundlage. Vor allem aber braucht es die Bereitschaft wie Jesus für eine gemeinsam gottoffene Mitte in menschlicher Gesellschaft alles, die Karriere, den guten Ruf etc. zu riskieren.Zugegeben, der Griff zur Macht erscheint vordergründig leichter. Ist es aber absolut nicht. Ich sag es mal überspitzt: die Bereitschaft füreinander um solcher Ziele willen zu sterben, ist leichter. Sie ist zielgerichteter, liebender, entspannender, ehrlicher. Wirklich sterben werden wir nämlich erst, wenn Gott dies zuläßt. Und dann ist es sowieso an der Zeit. Jedenfalls ................
14 14 der Schlüssel 14
    info14.jpg (84526 Byte) .....ist es besser mit einem Auge in diesen Himmel Zwischen Uns, als mit zwei in einen neuen Holocaust.Der weltweite Holocaust, jedenfalls, der dann eintritt, wenn nicht ausreichend viele zu solch ganzer Hingabe für Gottoffenheit in der Seelenmitte der Gesellschaft hier und jetzt bereit sind, der wird um ein vielfaches schwerer sein. Es braucht heute neue soziale ‚Märtyrer‘, die um dieser Gegenwart Gottes willen in unserer Gesellschaft der Macht als Ersatz für Vertrauen eine konsequente Absage erteilen und dem Vertrauen ‚Häuser‘, ‚Lebensräume‘ bauen.. Das Ziel der christlichen Moral liegt nicht in weiter Ferne und gilt nicht nur meinem Wohlergehen oder ‚in den Himmel kommen‘. Dieses Ziel liegt hier und jetzt in Gott und hier und jetzt in unserer möglichen gemeinsamen Beziehung zu ihm.
15 15 ein Lernprozess 15
    info15.jpg (102565 Byte) Noch sind wir eher aus Egoismus moralisch gut. Weil jeder für sich selber ersehnt, daß die Gemeinschaft in der er lebt, gesund und in Frieden lebt. Oder wir sind es, um nach dem Tod ‚in den Himmel zu kommen‘, oder weil anderes Verhalten strafrechtliche Folgen hat. Nichts gegen diese auch notwendigen Motive. Sie sind besser als nichts, aber sie tragen nicht wirklich und auf Dauer.Tragen kann nur Gott selber in unserer Mitte. Und das bedeutet die Konsequenz Jesu: für den Lebensraum Gottes in der Mitte der Menschheit absolutkonsequent auf ein Herbeiführen durch Macht von außen verzichten.Die Konzentration darauf ist schon alleine deshalb so vorrangig, weil es bereits ein weiter Weg ist, das eigene charakterbedingte Machtgebahren erkennen zu können, um wieviel mehr wird es kosten, soziale Machtstrukturen zugunsten echten seelischen Zusammenhalts zu überwinden. Vielleicht wird man später einmal sagen, wie war es doch noch friedlich und schön, als noch echte Meinungen und echter Glaube einander gegenüber standen. Ich denke, wir können dazu beitragen, daß es soweit nicht kommt. Offenkundig fehlt unserem gemeinsamen Glaubensvollzug etwas, das das verhindern kann. Wir sollten diesem Mangel auf die Spur kommen.
 
Folie Gottesfeuer Autorin / Info
groß klein die Autorin
1 1 1 ...so fing es an - die Kunst als Lehrmeisterin
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Die Autorin ? In der Präsentation heißt es an einer Stelle: „Was hier zur Sprache kommt, entspringt einer Beobachtung und Erfahrung schon vorhandenen Lebens unter Christen und anderen Glaubenden weltweit, welches diesen Schluß nahelegt." Das Leben selber also, Gott, der es ermöglicht und die Menschen, die es so gelebt haben und mich haben mitleben und miterleben lassen, sind der eigentliche Autor dessen, was hier zum Ausdruck kommt.Dannaber war es vor allem die Kunst selber, die sich bei der Reflexion über das Erlebte zu einer ungewöhnlichen Lehrmeisterin herausgeschält hat. Auf der Suche nach bildnerischen Mitteln, das, insbesondere in der Seele Erlebte, zu artikulieren und sichtbar zu machen, zeigte sich, daß die Ergebnisse - und zu ihrer Realisierung gehörte vor mir selber auch einiger Mut - das Erlebte um vieles klarer ins Bewußtsein heben konnten, als es ohne die Bilder möglich gewesen wäre. Ich habe praktisch malend etc. über Erspürtes und Erlebtes nachgedacht.

2 2 2 Bildsprache für Glaubensvollzug
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Wie sollte es zunächst einmal anders sein, als daß ich als Künstlerin danach trachte, persönliche Erfahrungen und Beobachtungen in eine Bildsprache zu bringen, zumal wenn sie so durchschlagend sind, wie das, was ich unter Christenmenschen für mein Leben Umwälzendes erfahren durfte. Daß derartig künstlerisches Bemühen wiederum rückwirkend mich belehren würde, auf daß die Erfahrungen mit noch mehr Bewußtheit sich wiederholen könnten, das hatte ich nicht erwartet. Doch da es so ist, fragt sich in der Tat, wer hier die Autorin ist. So hatte mein Erlebnis zur Folge, mich - ob ich es wollte oder nicht - als Autorin in Sachen Glaubensvollzug betätigen zu müssen, um das mit den Mitteln der Kunst so entdeckte für eine Allgemeinheit zu formulieren. Die Kunst als Mittel der Forschung? Heute nach vielen Jahren wird deutlich, dass die Kunst für mich im Wesentlichen ein Instrument der Forschung war, deren geisteswissen-schaftliche Ergebnisse heute eine verblüffende Bestätigung aus der Naturwissenschaft erfahren.

3 3 3 Kongruent mit naturwissenschaftlichen Erkenntnissen
    authr3.jpg (36703 Byte) Doch zuvor galt es geduldig in langjähriger Arbeit und neben einem Brotberuf aus mir heraus nach geeigneten Wegen zu suchen, all das, was mir also ganz wesentlich durch die Kunst an Erkenntnis über das mir vermitttelte neue Leben zugewachsen ist, auch - und natürlich wiederum mit ihren Mitteln - weitergeben zu können......, ein in meiner Situation nicht weniger steiniges Unterfangen als mit meiner direkten bildhauerischen Tätigkeit. Direkte bildhauerische Tätigkeit...... ? Als Kunst waren z.B. die ersten stilisierten Serienskizzen wenig überzeugend. Sie wirkten bestenfalls wie eine unfertige mathematische Formel, die ich für spätere Arbeit vorab zu entwickeln schien. Alles andere bot sich der Aussenwelt eher wie ein scheinbar wenig begabtes künstlerisches Chaos dar mit vielen Versuchen, Anfängen und Abbrüchen auf der Suche nach der richtigen Bildsprache für noch wenig Erforschtes aber meinerseits deutlich Gespürtes. Mit dem jetzt in Arbeit befindlichen Buch erfahren Sie, dass ich mit dieser künstlerischen Forschung nicht nur so ausreichend fündig geworden bin, dass die Weitergabe möglich wird, sondern dass auch andere wissenschaftliche Disziplinen, die völlig getrennt von meiner Forschung sich entwickelt haben, meine Ergebnisse überraschend bestätigen und, ergänzt durch meinen Teil, einen Schritt weitergeführt werden können.  
4 4 4 Studien und persönliche Voraussetzungen
    authr4.jpg (44819 Byte) Bildhauerein? Ja, das ist mein Hauptstudium. .....mit Grafik im Nebenfach, später Malerei, Glasschneidearbeiten etc. in Eigenregie und schließlich PC-Malerei/Grafik/Layout auch in Eigenregie für das hier begonnene Projekt. Es schien als hätte ich für dieses Projekt und zur Entfaltung meiner natürlichen Begabungen schon immer auf den PC gewartet. Wie Sie sehen ist es so weit. Neben der Forschung und den das Projekt auslösenden Lebens-erfahrungen gab es wichtige ergänzende, zum Teil in Eigenregie theologische und psychologische Studien. Doch Erfahrungen und Studien wären zwangsläufig erfolglos geblieben, wenn ich nicht von Gott mit einigen veranlagungsbedingten Fähigkeiten ausgestattet worden wäre, ohne die ich den Anstoß zu einem solchen Projekt nicht hätte beantworten können. So z.B. handwerkliches Geschick in fast alle Richtungen, PC-technische Fähigkeiten, eigenständiges Lernen etc.........
5 5    5 Erfahrungen - der Anfang des Gottesfeuerprojekts. 
    authr5.jpg (46460 Byte) Mit Hilfe dieser praktischen und charakterlicher Fähigkeiten war ich auch so weit ‚einsiedlertauglich‘, dass ich einen solchen Weg beschreiten konnte. Denn das erwies sich streckenweise als notwendige Voraussetzung. Eine Forscherin die Neuland betreten muß, und dort Erfahrungen sammeln soll, muß auch alleine klar kommen können. Meine Glaubens- und Lebenserfahrungen, in verschiedensten Lebenswelten, wie Missionskloster, Kunststudium, kirchlicher Dienst, Bürodienst im Verwaltungs- Fernmeldewesen und Wirtschaft, Pfarrgemeinden, neue geistliche Bewegungen, waren von daher die wichtigste Voraussetzung für das Projekt. Und hier war es insbesondere eine der Bewegungen, die mich schon sehr früh in meinem Leben um 180 Grad gedreht und dieses Projekt verursacht hat. Das Feuer von dem ich spreche, hat hier seinen Anfang genommen. So stetig es auch im Stillen wächst, als Künstlerin kann man unmöglich darüber schweigen.Die Fokolarbewegungmit ihrer tiefgreifenden Verwirklichung von christlicher Gemeinschaft hat auf diesem Hintergrund letztlich erst mein Forschungsergebnis ermöglicht. Sie
6 6   6 die geistige Heimat
    authr6.jpg (46246 Byte) hat, wie der Name sagt, mit Feuer zu tun hat. Das Fokolar, der Herd, die familiäre Feuerstelle, eine Bezeichnung, die in ihrer italienischen Fassung weltweit für die Bewegung als Name beibehalten worden ist. Das Gottesfeuer des Homepagetitels bezieht sich auf das besondere Miteinander . Begonnen hat hier in der Mitte von Menschen wahrlich mehr als eine ‚Bewegung‘, das, gleichwohl so bezeichnet und in der katholischen Kirche enstanden und beheimatet, heute weltweit und interkonfessionell sich entfaltet.Und überall sein beginnendes Feuer hinterläßt Grundsätzlich bin ich von daher und wegen meiner schöpferischen Ader verwurzelt in dieser schöpferisch-katholischen Lebensweise und bin überzeugt davon, daß wir Menschen aller Konfessionen den einen Gott in unserer Mitte finden können und auch finden werden. Ich betrachte das ganz wesentlich als eine Frage der fortschreitenden psychologischen Entwicklung durch den Schlüssel der übernatürlichen Liebe. Denn wo anders sind wir erlösungsbedürftig? Wo wollen wir empfängnisfähig werden, wenn nicht im Raum unserer Seele, einzeln und insbesondere gemeinsam? Einzeln haben wir schon gute traditionelle Übung, gemeinsam...da haben wir noch ein paar harte Nüsse....eh daß Gott zwischen uns europaweit, weltweit so recht ans Handeln kommen kann.Sehen Sie dazu auch unter Menü >> Eli Schalom