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| Textfassung
So fing es an: Wir schrieben 1999. Man stelle sich vor, in Europa war Krieg......, Aus Anlass des hierzulande schon tot geglaubten nun doch neu ausgebrochenen Krieges, entstand - als Aufruf zu einem geistlichen Gegenfeuer gedacht - eine erste Fassung dieser Homepage. Jetzt textlich dem Hauptanliegen angepasst, finden Sie diese Site unter dem Projekt Gottesfeuer als Vorschaumeditation. Seither ist Krieg nicht nur keine Vergangenheit mehr, es besteht die Gefahr, der Verdacht drängt sich auf, dass er von einigen wenigen unter uns als Mittel zum Zweck wieder salonfähig gemacht werden soll. Deshalb ist hohe Zeit für den Weg des Gottesfeuers. So lade ich ein: Die Einladung, den Weg des Gottesfeuers zu erlernen und zu gehen, wird seit dem Kosovokrieg immer aktueller. Er wird der einzige Weg sein, der dem neuen kriegerischen Feuer die geeignete Kraft des Friedens entgegen stellen kann. Ich lade sie deshalb ein, verstärkt - vor allem durch eigenes Beschreiten des Weges - daran mitzuwirken, denn jeder zählt. Da, wo mein guter ‚Baum‘ wächst, kann so schnell kein schlechter Baum wachsen. Bleibt der Platz aber leer, gleichgültig, resigniert etc. wird ein schlechter Baum sich ausbreiten können. Es kann niemand mehr sagen: Ich kann ja doch nichts tun. Der Weltfriede geht jeden etwas an und ist noch ein gutes Stück Arbeit. Aber - und das ist das Wunderbare: er ist erreichbar. So starte ich: Der Weg beginnt für uns alle beim Menschen. Bei dem, was sein Leben ausmacht und wieviel wir davon schon wahrgenommen haben. Bei mir heißt das vorerst vorrangig, Aufzeichnung der Bilder und Animationen die den Weg des Gottesfeuers deutlich machen. Ein Weg, den kennenlernen zu dürfen ich anderen verdanke. Die im Moment und wohl auf längere Sicht drängenden Themen der Gentechnik lassen besonders das erste Kapitel meiner Bilder, allesamt gleichsam Röntgenbilder vom Menschen in seiner Ganzheit von Leib-Seele-Geist hoch aktuell und dringend notwendig werden. Sie werden für alle, so, wie sie es auch für mich schon getan haben, ein vertieftes Bewusstsein von Gott und Mensch Gestalt werden lassen und unser konkretes Miteinander entscheidend und Frieden stiftend verändern. So führt der Weg: Der Weg hier auf der Homepage zur ‚Entschlüsselung‘ des Gottesfeuers folgt vorrangig mit meinen Röntgenbildern auf den Spuren des Lebens Jesu. Schon viele Künstler sind diesen Weg gegangen. Aber Forschung mit dem Mittel der Kunst ist ungewöhnlich und ich habe noch keine Werke gesehen, die ihn so aufgezeichnet haben, wie ich es im Zuge dieser Forschung tue. Das war so bisher wohl auch noch nicht möglich. Jetzt erfahre ich in jüngster Zeit, wie sehr mein Forschungsergebniss auch in der übrigen Wissenschaft seine Entsprechung hat. Ich zeichne nicht traditionell erzählerisch das historische Leben Jesu nach, sondern nehme die Meilensteine seines Lebens, und zeige, wie sie heute im Raum unserer Seele Meilensteine unserer je persönlichen Geschichte des Glaubensvollzugs sind, in jedem ‚Gottesfeueraugenblick‘ und von Augenblick zu Augenblick. .......... Es sind die vielen unrealistischen, sehr materiell orientierten Vorstellungen von einem Kommen Gottes in der Menschheit, anders als Jesus sie im Geiste angekündigt hat, die den Zweiflern und Ungläubigen und Wissenschafts-gläubigen scheinbar recht geben, dass solche Wiederkunft Jesu angesichts unserer heutigen Welt- und Kosmoserkenntnis ein Märchen sei. Der qualitativ nächste Schritt der Menschheit im Rahmen ihrer gesamten Evolution, den Jesus vorbereitet hat, ist aber nicht materieller Natur. Wir gelangen auf eine höhere Stufe des Geistes oder wir zerstören die Welt. Es ist ja keineswegs so, dass es diese unrealistisch phantasievollen Vorstellungen einer Wiederkunft Jesu in unserer modernen Welt nicht mehr gäbe. Im Gegenteil scheinen sie zu sprießen. Das genau sind Märchen, weil sie weitestgehend wirklich materiell fixiert sind und die prophetischen Worte vordergründig deuten. Es sind unterentwickelte Vorstellungen von einem Ereignis in Glanz und Glorie. Märchen in weiter Ferne, hier und jetzt für mich und dich eben nicht relevant. Das ist der große Irrtum......... Vielmehr nimmt sich die neue Ankunft Jesu, sein Menschheits-Advent, seine Wiederkunft, anders aus, als wir sie uns bisher lange und so landläufig vorgestellt haben. Sie kommt zwar mit Kraft, aber dennoch relativ unscheinbar. Und, was noch bedeutsamer ist: wir müssen Hand anlegen und ihre Vorbereitung zielgerichtet in unserem Miteinander in Angriff nehmen.
So glaube ich: Der uns bevorstehende Bewusstseinsschritt ist ein wunderbarer. Die unterschiedlichen Menschen geben ihm unterschiedliche Namen. Doch alle diese Namen sind wie Girlanden um das Eigentliche. Wir werden einander auf einer neuen Bewusstseinsebene in einer einzigen neuen ‚Sprache‘ der Seele wiederfinden. "Wird aber der Menschensohn, wenn er wiederkommt, Glauben finden auf Erden?" Auf den, der sich die Wiederkunft Jesu so recht mit spektakulärem, äußerem Machterweis, losgelöst von eigener Befindlichkeit, vorgestellt und tief eingeprägt hat, wird diese rein geistige Version ernüchternd wirken. Sie ist aber die aktuelle. Sie kommt zwar mit Kraft, aber dennoch relativ unscheinbar. Und, was noch bedeutsamer ist: wir müssen Hand anlegen und ihre Vorbereitung zielgerichtet in unserem Miteinander in Angriff nehmen. Wie anders sollten wir sonst Jesu obige Frage verstehen: Einem spektakulären Ereignis muss ich nicht glauben, das zwingt sich mir auf. Es wird Zeit, dass wir beginnen zielgerichtet dahin den Weg zu bereiten. Es gibt viel zu tun. Und niemand weiß, wie lange wir noch brauchen. Ja ich bin sicher, die neue Ankunft Jesu, sein Menschheits-Advent, seine Wiederkunft, nimmt sich anders aus, als wir sie uns bisher lange und landläufig vorgestellt haben. Es liegt eben anders herum: Unsere Fähigkeit die Welt des Geistes mit hellem Bewusstsein wahrzunehmen ist stark beeinträchtigt. Die Seele jedoch kann dies, wird aber durch unseren erblindeten Geist behindert, um nicht zu sagen gefesselt, denn er ist ihr Herrscher, ihr erblindetes Gehirn sozusagen und artikuliert sich in unserem Willen. Jesus nun hat uns genau dafür einen Schlüssel gegeben, zeigt Geist und Seele den Weg zur Befreiung von der Fessel der Blindheit. Er hat uns nicht nur den Schlüssel gegeben sondern uns in unserer Wirklichkeit regelrecht die ganze Türe eingebaut. Jetzt können wir uns in seiner Gegenwart und mit ihm der Wirklichkeit des Geistes ganz neu und so öffnen, dass sie schon hier das Geschehen unseres Alltags entscheidend verändern kann. Gleichwohl bedeutet das nicht, dass sich diese Veränderung im Geist in unserer Welt dann auch auf geistige Weise, etwa spektakulär in Wundern wahrnehmbar, manifestiert. Nein, das gerade nicht. Dem, der den Schlüssel nicht tätigt, bleibt die Welt des Geistes nach wie vor verborgen. Er kann sie leugnen. Aber dieser neue Geist schafft, wenn er in einer Gruppe oder Gesellschaft stark genug geworden ist, neue gesellschaftliche Strukturen, die in der betreffenden Gesellschaft zumindest temporär schon hier und jetzt der Freiheit der Liebe einen gedeihlichen Lebensraum bereitet. Von solchen Strukturen profitieren dann allerdings alle. Sie bleiben aber nur dann in die nächste Generation hinein und auf Dauer erhalten, wenn beständig genügend Menschen in der Gesellschaft je für sich und im Miteinander den Schlüssel Jesu anwenden. Dieser Prozentsatz scheint derzeit im gesamten sogenannten zivilisierten Westen, nicht zuletzt in Deutschland gefährlich abzusinken. Es sollte deshalb jedem klar sein, dass er 100% mitverantwortlich ist und beharrlich seinen eigenen Baum der Liebe kultivieren sollte. Der Spruch in Bezug auf kleine Lügen und ähnlichem: „das machen doch alle so", kann deshalb nicht gelten. Von daher kann auf diese Weise jeder seinem Nachbarn und Mitmenschen gegenüber ein kleiner Märtyrer werden, wenn er diesem gegenüber in der Liebe beharrlich bleiben will. Wenn überhaupt, so könnte ein einzelner Mensch oder eine Gruppe solcher Menschen nur in einem egoistisch bösen, machtgierigen Sinne mit Geld, Gewalt, Täuschung und Unterdrückung und ganz sicher nur vorübergehend - bis nach einer weiteren, so verursachten neuen Katastrophe - eine im politischen Sinne verstandene Herrschaft über die Welt erlangen. Auf Freiheit und Liebe und im Geiste aufbauend ist das unreaIistisch. Es ist nicht möglich. Es liegt nicht in unserer Natur. Die Vorstellung, dass Jesus als einzelne menschliche Machtperson kommt und im irdischen Sinn herrschen wird, entspricht nicht seiner Ankündigung und nicht unserer Realität. Und doch verschwenden offenbar immer noch so manche Menschen in dieser Welt - und besonders seit dem 11. 9. 2001 wieder - Zeit damit, so etwas aufzubauen. Damit bauen sie aber in Wirklichkeit an immer neuen Katastrophen. Etwas anderes bringt solches kurzsichtiges Bestreben nicht hervor. So ist es gut und ratsam, alle Aufmerksamkeit dahin zu lenken, im Hören auf das, was der Geist will, unseren ureigenen Menschheitsadvent, Gottes wahren Advent in unserer Mitte in seinem Sinne zu begreifen und vorzubereiten. Und zwar hier und jetzt im Alltag.
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